STIERKAMPF

  Es ist Zeit zu sagen: genug ist genug !!!

       Für Katalonien ist es geschafft !!!!!!!!!!!!!

      aber .... wir dürfen nicht ruhen,

Katalonien ist nicht ganz Spanien und nicht Frankreich  !!!!

 

 

 Oktober 2011

 Die Fratze des französischen „Kulturerbes“:

Stierkampfgegner brutal zusammengeschlagen

  .
 

 

 

 

 

  https://www.youtube.com/user/StierkampfKulturTV 

 

Skandalös! 600 Millionen Euro an Subventionen für den Stierkampf in Spanien


 

150 Millionen € zahlt Deutschland - auch die Tierschützer - jährlich für dieses Tierquäl-Spektakel - ein Skandal!

Stimmen Sie hier   bitte voten Sie !!!!

http://www.andaluz.tv/stierkampf/stierkampf.php

 

http://www.andaluz.tv/nachrichten_costa_del_sol/det_nachrichten_costa_del_sol.php?idNot=3853

 

 

hinter den "Links" verbergen sich umfangreiche Informationen, bitte lesen !!!
 

      

 

Tordesillas, Toro de la Vega 2010, bald stirbt Banadero den Lanzentod

Der Tod von Moscatel, dem “Toro de la Vega” 200

 

 

Bald ist es wieder soweit, am 14. September 2010 findet das unglaublich grausame Fest “Toro de la Vega” (Stier der Flußaue) in Tordesillas statt. Wieder wird auch dieses Jahr ein Stier von hunderten von blutrünstigen Männern gehetzt, in die Enge getrieben und per Lanzenstich getötet werden. Derjenige der letztendlich den Stier tötet, darf ihm den Schwanz abschneiden und die Trophäe auf seine Lanzenspitze stecken.

Dieses Jahr wird Banadero zu Tode gefolter werden, ein Stier der Ganaderia Valdeolivas, Fotos werden offensichtlich erst am 15. August veröffentlicht.

Schafft der Stier es an einem bestimmten, festgelegten Punkt zu kommen, kann er begnadigt werden, angeblich konnten sich schon einige wenige Stiere retten, doch diese starben trotzdem an den schrecklichen Wunden die man ihnen während der Hetzjagd zugefügt hat.

Dieses blutrünstige Stierspektakel wurde im Jahre 1980 als touristisch wertvoll anerkannt und 1999 von der Regierung Kastilliens als traditionelles Stierfest eingestuft.

Jahrelange Proteste haben noch immer keinen Erfolg gebracht, es ist eine Schande, dass solch ein widerliches, niederträchtiges Schauspiel nicht verboten wird.

Offizielle Webseite: Patronato del Toro de la Vega

Siehe auch:

Toro de la Vega, eine fragwürdige Tradition
Toro de la Vega, eine nationale Schande
TORO DE LA VEGA / Blut, Folter und Tod in Tordesillas
Moscatel, der Bote unserer eigenen Zerstörung
So tötet man den Toro de la Vega    

 

      Liebe TierfreundInnen,

die Webseite der englischen Zeitung Daily Mail veröffentlichte heute einen beeindruckenden Augenzeugenbericht über die Blut-Fiesta von Tordesillas. Insbesondere die Empörung des Berichterstatters über die enormen EU-Subventionen, die für Züchter der hingemetzelten Tiere mit unseren Steuergeldern verschwendet werden, ist lesenswert. Lesen Sie bitte im Folgenden unsere verkürzte und freie Übersetzung:

Die Europäische Union subventioniert direkt  mit 37 Millionen £ ( 44 Mio. €) pro Jahr Blut-Fiestas und Stierkämpfe. Zig Millionen gehen außerdem an Städte, die damit baufällige Stierkampfarenen renovieren. Als ob das noch nicht schlimm genug wäre, einige der Europa-Abgeordneten setzen sich jetzt dafür ein, dass diese Spektakel als europäisches Kulturerbe erklärt werden. Sollte das gelingen, wird nicht nur der Blut-Fiesta von Tordesillas der Anstrich von Seriosität gegeben, sondern sie erhielten dann auch Gelder aus der europäischen Kunst- und Kulturförderung. Jaqueline Foster, britische EU-Abgeordnete und Vizepräsidentin der Intergroup Tierschutz im Europäischen Parlament, sagte dazu, dass man den Briten nicht zumuten kann, den Gürtel enger zu schnallen und andererseits ihr Geld für Stierkämpfe und Blut-Fiestas auszugeben.

Der Verfasser entschied sich, in die byzantinische Bürokratie der EU zu vertiefen und damit  herauszufinden, warum so viel Geld für Blut-Fiestas ausgegeben wird und warum es offensichtlich unabänderlich ist, damit fortzufahren. Wie vorherzusehen war, wurde daraus eine Geschichte über Stümperei, Protektion und Korruption.

Die Spur führte nicht weit von Madrid auf die Finca Valdeolivas, der Farm, auf der Platanito, dem in diesem Jahr zu Tode gehetzten Stier von Tordesillas, aufgezogen wurde.
Gemessen an der Zahl der teuren PKW und Pickup-Autos, die auf dem üppigen Anwesen zu sehen waren, ist der Besitzer  einer der reichsten und wohlhabendsten Landwirte der Gegend. Hunderte von Rindern und mehrere prächtige andalusische Vollblutpferde grasten auf den Weiden, weitgehend von den europäischen Steuerzahlern finanziert.

Der Eigentümer der Finca verweigerte sich einem Interview mit dem Verfasser, dem es jedoch gelang herauszufinden, dass der Stierzüchter laut Aufzeichnungen der EU im letzten Jahr  139.000 £ (166.000 €) als EU-Beihilfen erhielt. Es ist schwierig zu sagen, wie groß der Anteil ist, welcher die Zucht von Stieren für Blut-Fiestas zukommt, doch der Hof hat sich eindeutig auf diese Zucht spezialisiert.

Das neue System der EU-Landwirtschaftspolitik, das zu einer umweltfreundlichen Bewirtschaftung von Betrieben führen soll, wird pervertiert, indem es auch die Zucht von Tieren für Blut-Fiestas begünstigt. Für jeden Bullen pro Jahr seines Lebens erhält der Züchter 183 £ (218 €) . Die EU belohnte also Valdeolivas Finca mit £ 915 für die Zucht von Platanito, dem Toro de la Vega. Da in Spanien mindestens 40.000 Stiere pro Jahr qualvoll geopfert werden, ergibt sich der jährliche EU-Zuschuss von 37 Millionen £ ( 44 Mio. €). da die neue Subventionsregelung in 2005 eingeführt wurde, hat die EU Blut-Fiestas und Stierkämpfe insgesamt mit 185 Millionen £ (220 Mio.€) bezuschusst. Dieses ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs. Spanien erhält jedes Jahr 4.3 Milliarden £ ( 5.1 Mrd. €). Es wird befürchtet, dass es noch mehr wird.

Spanische Städte und Gemeinden erhalten zusätzlich eine Reihe von EU-Zuschüssen, um ihr kulturelles Erbe zu bewahren. Pro Jahr erhält Spanien 1.1 Milliarden £ (1.3 Mrd. €) aus dem EU-Programm für ländliche Entwicklung. Ein Teil davon wird verwendet, um Stierkampfarenen zu renovieren. In den Städten Haro, in der Provinz La Rioja und Toro, in Zamora, ist die EU so stolz auf ihre Unterstützung, dass sie große Tafeln errichtet hat, um ihren Beitrag hervorzuheben.

Es ist praktisch unmöglich herauszufinden, wie viel Geld in das blutige Spektakel geschleust wird, weil die EU nicht sagen kann, oder nicht will, wie sie ihr Geld ausgibt. Nicht nur für Blut-Fiestas zahlen europäische Steuerzahler, sondern auch für Kühe, Ziegen, Hühner und Gänse. Bis zu 15.000 Städte und Dörfer opfern Tiere als Attraktion ihrer Fiestas: Hühner, denen bei Fiestas die Köpfe abschlagen werden, Vögel, in Blumentöpfen gefangen, die gesteinigt werden. Im nächsten Monat beginnen dann noch die Feste mit den Feuerstieren, bei denen den Tieren brennende Kugeln aus Wachs und Paraffin an den Hörnern befestigt werden und die Tiere damit durch die Strassen gejagt werden.

Die Europäische Kommission behauptet, dass sie wirklich nicht weiß, wie viel Geld in die Blut-Fiestas gepumpt wird.
"Die Mitgliedstaaten und unsere kulturellen Partner sind verantwortlich für die Auswahl der Projekte, die wir finanzieren", sagte ein Sprecher der Europäischen Kommission."Wir wissen zum Beispiel nicht, wenn eine Stierkampfarena mit unserer Hilfe renoviert wird, ob dort Stierkämpfe stattfinden oder nicht." Vielleicht ist diese Haltung nicht überraschend, da die EU-Rechnungslegung notorisch undurchsichtig ist. Unabhängige Wirtschaftsprüfer haben die Buchführung von 13 der vergangenen 15 Jahre bemängelt, weil sie nicht den tatsächlichen Ausgaben entspricht. Solche Sätze verwenden sie nur bei Inkompetenz oder Korruption - oder bei beiden.

"Es ist unmöglich zu sagen, wie viel Geld abgeschöpft wird ", sagt Tony Moore, Direktor des britischen Tierschutzorganisation Fight Against Animal Cruelty in Europe. Er ergänzte, dass die Organisatoren von Blut Fiestas mit der neuen Subventionsregelung zufrieden sind und dass Fiestas und Stierkämpfe bis in die oberen Ebenen der EU unterstützt werden. Der portugiesische Präsident der Europäischen Kommission Barroso ist ein eifriger Unterstützer. Er kippte das 76 Jahre anwährende Verbot des tödlichen Stierkampfs in Portugal als er dort Ministerpräsident war. Tierschützer befürchten, dass, wenn die Blut-Fiestas ein offizielles europäisches Gütesiegel erhalten, noch mehr Geld fließen wird.

Ironischerweise, als einige Europa-Abgeordnete zur verstärkten Unterstützung von Blut-Fiestas und Stierkämpfen aufriefen, sind immer mehr Spanier gegen diese Veranstaltungen. Diese allmähliche Veränderung wurde offensichtlich, als das katalonische Parlament für das Verbot des Stierkampfs gestimmt hat. Das Verbot hat viele Spanier alter Schule geschockt, die es als Ausdruck der Identität und Unabhängigkeit einer Region abtun. Sie bestehen darauf, dass der Stierkampf und Blut-Fiestas wie Toro de la Vega nicht grausam sind. Stattdessen behaupten sie, dass es eine schöne Form der Kunst mit zentraler Bedeutung für die spanische Kultur ist.

Als der Verfasser in der letzten Woche Platanito sterben sah, konnte er keine Anzeichen für eine schöne Kunst und reiche Kultur, für die Spanien berühmt ist, erkennen.
Was er erlebte, war ein Fest  des Pöbels, der Grausamkeit und der Gemeinheit. Als er sah wie  Platanito zum letzten Mal die Augen schloss, fühlte er sich übel in dem Wissen, dass er für dessen Tod mit seinen Steuern bezahlt hat - so wie Sie es auch getan haben.


Den ungekürzten Artikel können Sie in der Originalfassung bei dailymail.co.uk lesen. Auch bild.de und andaluz.tv (schon vorher) berichten über den Subventionsschwachsinn, zu dem die EU fähig ist. bild.de
gibt Ihnen zusätzlich die Gelegenheit über die Stierkampfsubventionen abzustimmen.                                                                                                                              

 

http://www.sos-galgos.net/2009-09-04/stierkampf-es-ist-zeit-zu-sagen-genug-ist-genug.html

 

 

                                                                                                                           

 

 

Posted: 02 Sep 2010 12:26 PM PDT

Vier Verletzte und ein demoliertes Auto sind das bittere Resultat eines Angriffs von Stierkampffanatikern auf eine kleine Gruppe friedlicher Tierrechtler und ein Fernsehteam.

Am 1. September gegen 11.30 Uhr enthüllten Aktivisten der Tierrechtsorganisation Igualdad Animal auf einer Brücke in Sadecón (maps.google.de/places/es/saced…), einer Ortschaft in Guadalajara, ein 35 Quadratmeter großes Plakat mit der Aufschrift “Tauromaquia abolición, derechos para todos los animales” (Abschaffung der Tauromachie, Rechte für alle Tiere), da an diesem Tag eine Stierhatz auf offenem Feld stattfand …

www.sos-galgos.net/2010-09-02/…

 Bitte unterschreiben Sie die nachstehende Online-Petition !!!

 
 
Online-Aktion: "Bitte helfen Sie uns, die grausamen Stierkämpfe in Spanien endgültig abzuschaffen!"

http://action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=44&ea.campaign.id=5443

Jahr für Jahr werden tausende Stiere in ganz Spanien in Stierkampfarenen gequält und getötet. Von dem Moment an, wo der Stier die Arena betritt, ist er zu einem langsamen, äußerst schmerzvollen Tod verdammt! Vor einem grölenden Publikum wird ein jeder "Toro Bravo" (Kampfstier) gequält und misshandelt; seine letzten Lebensminuten sind voller Schmerz, Terror und Angst. Es handelt sich bei diesem blutigen Spektakel keineswegs um einen fairen Kampf zwischen Mensch und Stier, denn der Stier hat keine Chance. Es ist ein Abschlachten von Tieren zur Belustigung und Unterhaltung eines kleinen Publikums.

Der typische Stier"kampf" dauert etwa 20 Minuten - Minuten voller Horror und Qual für den Stier: Er wird durch einen engen Gang - wo ihm bereits schmerzende Widerhaken in den Nacken gerammt werden - in die Arena getrieben. Hier wird er zunächst von "Picadores" (Männer auf Pferden) mit Speren und Lanzen traktiert, die Sehnen und Fasern der Nackenmuskulatur verletzen, sodass der Stier seinen Kopf nicht mehr erheben kann. Der Blutverlust schwächt das Tier zusätzlich.

Anschließend betreten die "Banderillos" zu Fuß die Arena und fahren mit dem Ablenken des Stieres fort. Sie umkreisen das Tier und stecken ihm so genannte "Banderillas" (mit buntem Papier geschmückte Spere) in den Rücken. Sie jagen ihn durch die Arena, bis ihm - durch die Verletzungen und den Blutverlust - schwindelig wird.

Im dritten Teil kommt der "Torero" und versucht, den sterbenden Stier ein letztes Mal zu einem Angriff zu provozieren, um ihn dann mit seinem Schwert zu töten. Häufig führt dieser Schwertstoß jedoch nicht zum Tod des Tieres, also wird er weiter traktiert und verletzt, bis letztlich ein Gehilfe des Toreros kommt und nun das völlig erschöpfte und gequälte Tier mit einem Stich zwischen den ersten beiden Halswirbeln töten soll, was auch nicht immer gelingt. Schließlich wird der Stier an den Hörnern aus der Arena gezogen und es werden ihm bei vollem Bewusstsein Ohren und Schwarz abgeschnitten, mit denen der "Torero" in der Arena vor dem tosenden Publikum triumphieren kann.

Stierkämpfe sind grausam und gehören in die Geschichtsbücher verbannt. In einer zivilisierten Gesellschaft hat ein derart blutiges, barbarisches Spektakel nichts zu suchen.

Sie könnnen helfen

Bitte wenden Sie sich an den spanischen Premierminister José Luís Rodríguez Zapatero und fordern Sie ihn auf, Stierkämpfe in Spanien abzuschaffen.

José Luís Rodríguez Zapatero
Presidente del Gobierno de España
Palacio de la Moncloa
28071 Madrid
Spanien
+34 913 900 217 (Fax)

Liste der Empfänger:
El president José Luis Rodríguez Zapatero
Spanien  Persönliche Briefe zeigen immer den größten Einfluss. Sie können gerne den unten stehenden Text verwenden; Ihre Nachricht wird jedoch gewichtiger ausfallen, wenn Sie einen eigenen Text und Betreff einfügen.  Betreff: Subject  Inhalt der Nachricht: Estimado Sr. Zapatero,

Mediante la presente le ruego que prohiba  las corridas de toros en España para siempre. Miles de seres vivos que tienen sentimientos sufren todos los años en las corridas una muerte horrible y sin sentido. Todo eso por "simple diversión" - pero el sufrimiento de un animal no tiene nada de divertido.
Está aumentando el número de protestas en todo el mundo. Barcelona así como otras 38 comunidades más han suprimido las corridas en esas ciudades. Y una encuensta de Gallup demostró hace poco que el 72 % de los españoles no se interesan por las corridas. Ha llegado el momento de dar fin para siempre a ese cruel deporte sangriento.
Message Signoff Ihr Name wird automatisch unten angefügt  Übersetzung auf Deutsch:

Betreff: Bitte beenden Sie den grausamen Stierkampf in Spanien

Sehr geehrter Herr Zapatero,
ich schreibe Ihnen, um Sie höflichst aufzufordern, den Stierkampf in Spanien umgehend zu verbieten. Tausende fühlende Lebewesen sterben Jahr für Jahr in Stierkämpfen einen schrecklichen, sinnlosen Tod. Dies alles geschieht im Namen der "Unterhaltung" - es ist jedoch nichts Unterhaltendes an dem Leid eines Tieres.

Die weltweiten Gegenstimmen häufen sich. Barcelona sowie 38 katalonische Stadtbezirke haben den Stierkampf bereits aus den Städten verbannt und eine Gallup-Umfrage zeigte vor kurzem, dass sich 72% der Spanier nicht für den Stierkampf interessieren. Es ist nun an der Zeit, diesen grausamen Blutsport für immer zu beenden.
 
 

Pressemeldung des Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. vom 20.04.2010

Streit um Stierkampf spaltet Spanien: Kulturgut versus archaische Tierquälerei
Much, 20.4.2010 – Der Stierkampf spaltet derzeit Spanien: Während Madrid das tödliche Vergnügen zum Kulturgut erheben will, plant Katalonien, den Stierkampf als archaische und grausame Tierquälerei zu verbieten. Damit entspricht die nordspanische Provinz den Wünschen der meisten Spanier: Über 70% lehnen die Corrida ab. Da die Stierkampf-Industrie vielerorts nur noch durch die Touristen am Leben erhalten wird, appelliert der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) an alle Spanien-Reisenden, sich von dem blutigen Spektakel fernzuhalten, um damit ein Ende dieser tierquälerischen Tradition herbeizuführen.
„Gehen Sie nicht zu Stierkämpfen. Tragen Sie durch Ihren Boykotts dazu bei, dass dieses grausame Spektakel bald endgültig der Vergangenheit angehört“, appelliert Wolfgang Stephanow, Präsident des ETN an alle Spanien-Urlauber. „Machen Sie deutlich, dass der Stierkampf für Sie eine archaische Tierquälerei ist, die nicht mit den Werten unserer Zivilisation vereinbar ist.“

 

Der spanische Staat unterstützt jedes Jahr mit 564 Millionen Euro an öffentlichen Zuschüssen die Stierkämpfe und den Stiersektor. Also bezahlt jede spanische Familie jährlich ca. 47 € um die Tauromachie zu finanzieren.

Die TAURINOS erhalten jedes Jahr diese 564 MILLIONEN EURO als Subventionen, welche bezahlt sind mit öffentlichen Geldern, über die Steuern der Spanier.

Jeder Spanier finanziert auf diese Weise: “corridas”, “encierros”, “sanfermines”, die jährlichen Stiermorde in Tordesillas, die Grausamkeiten gegen Stiere in Medinaceli, Coria und anderen Orten, die wirtschaftlichen Einkünfte von Stierkämpfern und Unternehmern der Branche, usw….

 

 
 

Dieses erstaunliche Bild markiert das Ende der Karriere des Torero Alvaro Munera.

In der Mitte des Kampfes brach er aus Reue zusammen, als er erkannte, dass er aufgefordert war, gegen ein sonst sanftes Tier zu kämpfen.

Von da an wurde er zu einem eifrigen Gegner von Stierkämpfen. (Ein Blick auf das Gesicht des Stiers sagt alles. Selbst durch den Torero schwer verwundet, griff er den Mann nicht an)...
Torero Munera wurde zitiert, als er über diesen Moment sagte: „Und plötzlich schaute ich auf den Stier. Er hatte diese Unschuld, die alle Tiere in ihren Augen haben und schaute flehend zu mir.

Es war wie ein Schrei nach Gerechtigkeit tief in mir. Ich beschreibe es wie ein Gebet, denn wenn man beichtet, erhofft man, dass einem vergeben wird.

Ich fühlte mich wie der schlimmste Dreck auf Erden.“
„Rinder befinden sich unter den sanftesten der atmenden Kreaturen, keine zeigen mehr leidenschaftliche Zärtlichkeit für ihre Jungen, wenn sie von ihnen getrennt werden.

Kurz gesagt, ich schäme mich nicht, eine tiefe Liebe für diese ruhigen Geschöpfe zu bekennen.“

 
 
 
Stierkampf in den Emiraten ?!
 
Stierkampf in einem Land, in dem weder Tiere noch Frauen einen Wert haben !!!!
 

in dem Simon Casas, Ex-Torero, Stierkampf-Promoter und Pächter der Stierkampfarenen von Nîmes, Malaga und Alicante das Projekt,

das schon sehr weit gediehen zu sein scheint, darlegt.

Im Juni schickte Prinz Mohamed Bin Zayed Al Nahyan, Sohn des Emirs von Abu Dhabi,  eine Delegation nach Spanien, um diese Idee mit Simon Casas zu konkretisieren. Auch Termine stehen schon fest (20.bis 24. November)

und zwei Toreros sind zumindest im Grundsatz damit einverstanden: Sebastien Castella und El Juli. "Wir reden miteinander, ja. Es ist noch nichts unterzeichnet, aber es ist machbar, die Gespräche sind bereits weit gediehen", bestätigte gestern Nachmittag Roberto Dominguez, Agent von  El Julio.

Andere Matadore - wie Morante de la Puebla, Fandi - wären auch nicht abgeneigt, bei Stierkämpfen in Abu Dhabi aufzutreten.

Simon Casas erklärte, einen Vorvertrag von 5 Jahren unterzeichnet zu haben, spricht von einem Projekt, das kurz vor dem Abschluss steht.  "Es geht darum, eine Feria zu schaffen, die sich in den Kreis der großen Ferias einreihen könnte", kündigte der französische Promoter an. "Es ist keine Parodie des Stierkampfes, wie man es in Las Vegas machen wollte, es wird Picadores und den Todesstoss geben. Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen diese universelle Kunst als Ganzes iportieren .... Das ist vielleicht die Zukunft in einer Zeit, in der Katalonien den Stierkampf verbieten will. Die Toreros haben es verstanden und reagieren positiv." Auch wenn Abu Dhabi, die kulturelle Hauptstadt der sieben Emirate, noch keine Arena hat, so ist sie doch schon in der Planung.

.

Simon Casas ist nicht zu unterschätzen. Er besitzt beste politische Verbindungen bis zum französischen Präsidenten Sarkozy, mit dem er gut befreundet ist.

Nachdem seine Bewerbung, die Stierkampfarena von Madrid "Las Ventas" zu übernehmen, scheiterte, versucht er nun, andere Länder mit dem Stierkampf zu verpesten.

Auch in seinem eigenen Land bläst ihm der Wind entgegen. So veröffentlichte erst kürzlich das Institut IFOP eine Umfrage, nach der 66 % der Franzosen das Verbot des Stierkampfs in Frankreich begrüssen würden.

Wir müssen alles tun, um den irrsinnigen Export des Stierkampfs in arabische Länder zum Scheitern zu bringen.

www.stop-corrida.info

 

 

 
 
 
 Tradition der Grausamkeit, wenn Stier - Kälber zu Tode gefoltert werden
 
Datum: Freitag, 5. November, 2010 09:36 Uhr 


http://www.sos-galgos.net/2010-10-11/tradition-der-grausamkeit-wenn-kalber-zu-tode-gefoltert-werden.html


Wussten Sie, dass nicht nur stattliche spanische Kampfstiere, sondern auch Stierkälber im Namen der Tradition grausam zu Tode gefoltert werden und dieser Kälbermord zu allem Überfluss auch noch mit EU Mitteln subventioniert wird?

In zahlreichen Gegenden Spaniens sind sogenannte “becerradas” gang und gäbe. Volksfeste, bei denen “becceros”, Kälber, die oftmals jünger als zwei Jahre sind, grausam zu Tode gefoltert werden. Beweisen kann sich bei diesen Blutfiestas jeder Möchtegern-Torero, der unter dem Applaus des sadistischen Publikums aller Altersstufen seine Folterinstrumente, sog. “banderillas”, unbarmherzig und voller Brutalität in den Körper des unschuldigen Stieres rammt, bis eine Arterie getroffen wird und das Blut pulsierend aus dem Körper strömt. Der Finale Todestoß, die “puntilla”, gelingt nie beim ersten Mal, immer wieder bohrt sich der Dolch des Schlächters in den Schädel des schmerzerfüllt brüllenden Tierkindes. Letztendlich werden diesem die Ohren bei lebendigem Leib abgeschnitten.

Auch dieser Stier wurde mit Steuergeldern aus der Europäischen Union subventioniert, doch die Zeichen stehen gut, dass dieser Steuermittel-Irrsinn bald abgeschafft wird. Der Haushaltsausschuss des Europaparlaments hat einen Änderungsantrag mit 21 gegen 17 Stimmen im Rahmen der Bearbeitung des EU Haushaltsentwurfes 2011 angenommen, welcher dann aber noch durch die Vollversammlung gehen muss.

 

 

 

Francis Cabrel, einer der beliebtesten Chansonsänger Frankreichs, singt vom Leben, seiner Heimat, Liebe und Freundschaft, aber auch kritische Lieder gehören zu seinem Repertoire, so der Chanson “La corrida”. Er erzählt von einem Stier, der bisher friedlich sein Leben auf einer Weide genießen durfte und nun in einer Stierkampfarena seinem Vollstrecker gegenübersteht.

Webseite: Francis Cabrel

Der Stierkampf

In der Zeit, in der ich warte
in dieser dunklen Kammer
Höre ich, wie sie singen und sich amüsieren
am Ende des Korridors
Jemand hat den Riegel aufgemacht
und ich fand mich im grellen Tageslicht
Ich sah die Blaskapellen, die Logenplätze
und die Leute ringsumher

Im ersten Moment habe ich geglaubt,
dass es nur darum ging, sich zu verteidigen
Aber dieser Platz hat keinen Ausgang
Ich beginne zu begreifen
Sie haben hinter mir wieder abgeschlossen
sie fürchteten, dass ich zurücklaufen könnte
Zum Schluss werde ich es wohl aufnehmen
mit dieser lächerlichen Ballerina

Ist diese Welt etwa ernst?
Ist diese Welt etwa ernst?
Andalusien.. ich denke zurück an dich
Jene kaktusgesäumten Wiesen

Ich werde nicht zittern, nicht vor
dieser Marionette, diesem Taugenichts
Ich werde ihn packen, ihn und seine Zipfelmütze..
ich werde sie um mich kreisen lassen wie die Sonne

Heute Nacht wird die Frau des Toreros
ruhig schlafen
Ist diese Welt etwa ernst?
Vielleicht ist diese Welt ernst?
Ich habe solche Angeber schon verfolgt

Beinahe ihre Ballerinas berührt
Sie haben mir einen starken Hieb ins Genick versetzt
Damit ich mich verneige

Woher kommen diese Akrobaten
Mit ihren Kostümen aus Papier?
Nie habe ich gelernt, mich
mit Puppen zu schlagen
Den Sand unter meinem Kopf zu spüren
Was für ein Unsinn! Wie kann so etwas gefallen?
Ich habe gebetet, dass das alles aufhört

Andalusien.. ich denke zurück an dich

Ich höre sie lachen, während ich im Sterben liege
Ich sehe sie tanzen, während ich sterbe
Ich hätte nicht gedacht, dass sie sich so amüsieren könnten
rund um ein Grab
Ist diese Welt etwa ernst?
Ist diese Welt etwa ernst?
Ja, ja, Mensch

Tanze, tanze

Wir müssen wieder tanzen
Und andere töten
Andere Leben, andere Stiere

Und wir werden andere töten
Kommen Sie, kommen Sie tanzen…
Und wir werden andere töten

La corrida

 
 
 Liebe TierfreundInnen,

nach ihrer Niederlage in Katalonien versuchen die Stierquäler, in anderen Ländern Fuß zu fassen. Sie scheinen auf dem besten Wege zu sein, die Corrida
in den Vereinigten Arabischen Emirate einzuführen. Die südfranzösische Zeitung MIDI LIBRE veröffentlichte einen Artikel

 
 
 
 


Hanspeter Frey schrieb:
Betreff: TIERQUAELEREI - CORRIDA, AKTUELLE LAGE
 

CORRIDA  -   ZUSAMMENFASSUNG  DER  AKTUELLEN  LAGE

 

Von Kampf kann keine Rede sein,  der Stier hat keinerlei Chance, mithin handelt es sich um öffentliche Tieropfer zur Belustigung minderbemittelter Gaffer, in aller Regel der Zugehörigkeit zur Geißel der Menschheit, dem Touristen. Auch wäre vorab der Ministerin Aigner zu ihrer Konsequenz zu applaudieren, Tierschutz in Deutschland nicht ausufern zu lassen; zahlt Sie doch mit dem Nettobeitrag der BRD an die EU satte Subventionen an die Corrida Tierquäler, ohne die diese UnterhaltungsIndustrie beizeiten in den Konkurs geraten wäre.

 
Warum auch sollte Aigner gegen das Zutodequälen von Stieren sein, wenn Sie großartig im Geschäft mit Gans und Entestopferei ist und Deutschland nach Kräften zu fördern versprochen hat, neben Maschinen und Autos künftig auch im Segment "Fleisch" Weltexportführer zu werden; Scheiß egal, wie das Klima dadurch reagieren mag. Selektion wäre nicht konsequent und Zeichen der Charakterlosigkeit, von der wir schon so viel haben.
 
"Anpassung ist das Recht der Schwachen. Opportunismus ist Teil meines Lebens," Zitat der Merkel, aufgezeichnet von Gaus 1991, und amtlicher Grundkonsens der CDU.
 
La tortura esta no cultura - Nicht die Auffassung der EU Kommissionäre, sondern von Dreiviertel der spanischen Bevölkerung. Repräsentative Umfragen ergeben seit Jahren 72 Prozent gegen die Tierquälerei in der Arena. 66 Prozent der Einwohner Madrids wollen nicht mit Corrida in Verbindung gebracht werden. Seit 2007 werden keine Stierkämpfe im spanischen Fernsehen mehr ausgestrahlt. Bereits 1991 haben die Kanarischen Inseln als erste Autonome Gemeinschaft Spaniens ein Stierkampfverbot ausgesprochen. Eine weitere autonome Gemeinschaft, Katalonien, hat 180 000 Unterschriften für das Volksbegehren gesammelt, den Stierkampf gesetzlich zu verbieten. Barcelona, Hauptstadt Kataloniens bezeichnet sich seit 2004 human und Stierkampffrei.
 

Das alles sind beeindruckende Entwicklungen und Zahlen, aus denen eindeutig der Wille des Volkes ersichtlich wird und überdies Leistung und Erfolg der Tierschützer dokumentiert. Allerdings leben wir in einer demokratischen Kakokratie, in der erfahrungsgemäß der Wille der Mehrheit eine untergeordnete Rolle spielt. Der Endsieg ist somit noch in keiner Weise gesichert.

 

Dennoch tritt Corrida zunehmend als willkommene politische Forderung der Disintegration, ein Novum im Tierschutz und eine neue Qualität, die Spanien und Frankreich noch teuer zu stehen kommen kann, auf. Auf beiden Seiten machen sich unterjochte Völker, da gibt es erstaunlich viele, auf den Weg zur Selbstbestimmung  und nutzen - Tierquälerei als herausragendes spanisches Vermächtnis - Das Spanische Symbol - als Argument der Trennung. Mit diesen Zusammenhängen im Hintergrund wird die Unterstützung der Pro Corrida Gruppe sowohl von der spanischen, als auch der französischen Regierung verständlich. 

 

porque no?

Tierquälerei als "Kulturgut" ist nichts Neues und allüberall vorhanden. Das fängt schon bei dem Heimtier und dem Sonntagsritt und dem Vogelfang an. Spanische und französische Tierquälereien sind jedoch dahingehend ausgelegt, sie von anderen,am besten der anderen Seite, bezahlen zu lassen.

 

Aus diesen Gründen, wie auch der Sicherung "Geistigen Eigentums" fördern bestimmte Interessengruppen beiderseits der Grenze die Aufnahme von Corrida als zunächst spanisches Weltkulturgut bei der UNESCO als "immaterielles Kulturerbe der Menschheit" (da kringeln sich einem die Fußnägel hoch) und sind sich in diesem Anliegen der weitgehenden Unterstützung beider Regierungen sicher. Viel Kulturgut bedeutet auch viel Bedeutung und Einfluß. Der Grad der Zivilisation wird an dem Umfang des Kulturerbes gemessen. 

 

Äusserst rege in diesem Anspruch zeigt sich die UVTF - Union des Villes Taurines Francaises, Organisaton von 46 südfranzösischen Städten, die regelmässig "Stierkämpfe" veranstalten und die Großregion zu einem Touristenmagnet machen wollen, denn die einheimische Bevölkerung erweist sich als zu träge, den Quälereien beizuwohnen, so daß man sich gezwungen sieht, auf Besucher zurückzugreifen, die sich nicht lange bitten lassen und in Scharen  den Ereignissen beiwohnen. Auf der spanischen Seite wiederum planen die Regionen Valencia und Murcia den besonderen Schutz und die Teilhabe am EU Subventionskuchen.

 

Als Nebengabe des Eintrags bei der UNESCO dürfte sich Spanien fürderhin auch als Kulturführer bezeichnen, denn Mexico, Brasilien und Portugal, neben Frankreich, qualifizieren für diese Rolle lediglich unzureichend. Ein grosser Wurf also für den spanischen Nationalstolz. (Jedenfalls den politischen)

 

3000 Pferde müssen jedes Jahr aufgrund Verletzungen notgeschlachtet werden, den Tierarzt einzusparen. Man verbindet ihnen die Augen, den Fluchtinstinkt zu unterdrücken. Und man verstopft ihnen die Ohren. Da sie gut riechen, befinden sie sich fortwährend in Todesangst, so daß man aus Tierschutzgründen daran denkt, ihnen die Nasenlöcher zuzunähen. Dann aber laufen sie nicht mehr lange und ausreichend theatralisch.

 

2000 "Stierkämpfe" werden jährlich veranstaltet. 30 000 Stiere verbraucht. Die meisten leben nach der Veranstaltung noch und fallen schlußendlich dem Vorschlaghammer und dem Schächtmesser zum Opfer, nachdem man ihnen versehentlich beim Rausschleifen noch ein Bein gebrochen hat. Vor ihrem Galaauftritt werden sie überdies vorbereitet, denn kaum einer ist von Natur aus aggressiv genug, die gröhlenden Massen zu begeistern. Man schleift ihnen in qualvoller Weise die Hörner ab und verpasst ihnen mit gezielten Messerstichen mustergültige Verletzungen. Hinter den  Kulissen natürlich; man will ja keine Betriebsgeheimnisse feilbieten.

 

KULTUR   HALT. KULTURELLES  ERBE  DES  HUMANISMUS,  für den Spanien so weit bekannt ist.

Und Frankreich ebenso.

 

Stierkampf in Frankreich, bitte Petition unterschreiben:


Petition gegen Stier"kampf" /  bitte weit verbreiten
 

 
Man braucht kein Franz. zu verstehen, es ist ganz einfach. Auf der Seite sind unten 2 Zeilen in Lila gedruckt. Jede anklicken u. auf der nächsten Seite unten seine Daten eintragen. Nach dem Ausfüllen auf "etape suivante" klicken und dann auf der nächsten Seite unten "valider" klicken.
 
Auch in Südfrankreich finden ständig Stier"kämpfe" statt! Für die armen Stiere: danke! 
 
 
 
 

Schon sehr lange und immer wieder ,fordern Tierrechtler, in Berufung auf die Bulle von Papst Pius V (1504 -1572) aus dem Jahr 1567   --- die die Teilnahme an Stierfesten unter Androhung der Exkommunizierung verboten hatte ---  dass sich die katholische Kirche gegen den Stierkampf richtet und diesen als grausames Folterspektakel offiziell veruteilt.

Viele Kirchenvertreter Spaniens betreuen Stierkampfschulen und in den Folterplätzen werden die Spektakel musikalisch von Kirchenkapellen begleitet. Ein Beispiel unter vielen (Quelle ACTYMA): Pfarrer der Kirche Misericordia in Alicante ist Betreuer des Folterplatzes und gleichzeitig der Leiter der Stierkamfpschule in Alicante.

Das Institut für Theologische Zoologie ist nun, ebenso wie Wissenschaftler der Universität von Paris, zu dem Ergebnis gekommen, dass die Bulle noch gültig ist.

Bitte lesen Sie hierzu folgende Ausarbeitung:

AKUT-Stierkampfverbot

Quelle:  Institut für Theologische Zoologie

Das Institut wurde Ende 2009 an der Katholischen Universität Münster von Dr. Rainer Hagencord und Dr. Anton Rotzetter, dem Präsidenten von Akut e.V. gegründet. Schirmherrin ist die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall.

 
 
 
 

Stierkampfverbot in Katalonien beschlossen! 

 

Die gute Nachricht des Tages (www.orf.at/#/stories/2005813/):!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Das Parlament von Katalonien hat die Abschaffung des Stierkampfes in dieser Region Spaniens beschlossen. 68 Abgeordnete votierten heute in Barcelona für das Verbot, 55 Abgeordnete stimmten dagegen. Zudem gab es neun Enthaltungen.

 

Katalonien ist damit die erste Region auf dem spanischen Festland, die den umstrittenen Brauch verbietet. Auf den Kanarischen Inseln wurden Stierkämpfe bereits 1991 für illegal erklärt.

 

 

Aus für Stierkämpfe in Nicaragua

 

Auch in der Weihnachtszeit kommen die Stiere nicht zur Ruhe.

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Frankreich/Paris: Stierkampf-Kursus aufgeflogen
04.07.2011
 
Am letzten Sonntag störten dreißig Aktivisten einen Stierkampf-Kursus in der Arena von Lutetia durch wehende Posters und lauten Protest so nachdrücklich, dass die Salon-Matadore die Polizei zu Hilfe riefen.
Schnell zeigte sich, dass das ein Fehler war, denn nicht die Demonstranten wurden festgenommen, sondern der Stierkampflehrer wegen illegalen Waffenbesitzes (Schwerter).
Besser konnte es wohl nicht laufen!
 
http://cleda.over-blog.com/article-dimanche-3-juillet-2011-sabotage-d-un-cours-de-corrida-aux-arenes-de-lutece-a-paris-78607612.html
 
aus newsletter v. 8.9.2011 von Barbara Rütting

 


vor ein paar Wochen berichteten wir darüber, dass das französische Kultusministerium den Stierkampf zum französischen „Kulturerbe“ erklärt hat. Am 8. Oktober bewiesen die Wächter dieses schmutzigen Kulturguts, zu welcher bestialischen Aggression sie bereit sind, um ihr perverses Vergnügen zu verteidigen.
 
An diesem Tag fand in der Stierkampfarena von Rodilhan, einer Kleinstadt am Rande der südfranzösischen Stadt Nîmes, das Finale eines Stierkampfwettbewerbs statt, bei denen Torerolehrlinge junge Kälber zu Tode marterten. Die jungen Tiere sind ihren minderjährigen Folterern hilflos ausgeliefert und schreien erbärmlich unter den unsäglichen Qualen, die sie ihnen mit „banderillas“ und Schwertern zufügen. 
  
Um diese unsägliche Barbarei anzuprangern, entschlossen sich rund 100 Stierkampfgegner aus Frankreich und Belgien inmitten dieser Arena gegen das Massaker, bei dem sich diese verrohten Jugendlichen als gewissenlose Schlächter von wehrlosen Jungtieren produzieren, friedlich zu demonstrieren. Mit dieser mutigen Aktion, mit der sie gleichfalls gegen die Perversität und Dekadenz der nationalen Kulturschande rebellierten, setzten sie sich bewusst dem Hass der Folterknechte aus und riskierten, von ihnen heimtückisch angegriffen zu werden.
 
Unbemerkt infiltrierten unsere Freunde die Arena und gruppierten sich auf den Rängen an zwei verschiedenen Stellen. Auf ein verabredetes Zeichen hin breitete eine Gruppe mit 30 MitstreiterInnen mehrere Antistierkampf-Transparente aus, während eine andere mit 65 Mitgliedern diesen Überraschungsmoment nutzend in die Arena sprang und sich dort aneinander kettete. Daraufhin fielen die Schergen des Stiermords hasserfüllt über die wehrlosen Demonstranten her. Sie zeigten ihr wahres Gesicht - die Fratze der entfesselten Gewalt.

 

Fußtritte und Fausthiebe ins Gesicht und auf alle anderen Körperteile hagelten auf die Angeketteten nieder. Wut entbrannte Brutalos versuchten, einzelne Demonstranten aus der Kette zu ziehen, zogen dabei an den Haaren und verdrehten ihnen die Gliedmassen. Einer Frau wurde der Fuß gebrochen, einer anderen zwei Rippen. Einem Mann, dem vorsätzlich aus nächster Nähe mit einem Feuerwehrschlauch mit hohem Druck Wasser ins Ohr gespritzt wurde, erlitt erhebliche Verletzungen. Vom Hass erfüllt und durch Alkohol stimuliert griffen die Stierkampffanatiker selbst einen Kameramann des französischen Staatsfernsehens an und sogar Personen, die diesen Tumult filmten oder fotografierten.


Die ganze Tortur dauerte fast eine halbe Stunde, währenddessen die brutal angegriffenen Stierkampfgegner nicht den geringsten Widerstand gegen die Gewalttätigkeit der Barbaren leisteten und nicht im Geringsten auf Provokationen eingingen. Der Hass dieser Bestien zeigte sich mit derselben Grausamkeit und Missachtung, mit der sie die wehrlosen Stiere foltern. Trotz ihres Mutes konnten die Demonstranten nicht das sich anschließende Abschlachten von 6 Kälbern unter dem Beifall eines psychisch kranken Mobs verhindern.

 
Diese unglaublichen Ereignisse fanden unter den Augen des Bürgermeisters von Nîmes statt, der nichts unternahm, dieses Massaker zu beenden und dazu noch die Gewalttätigkeiten gegenüber den Medien billigte. Auch die herbei gerufene Polizei sah tatenlos zu, wie friedliche Demonstranten diesen hemmungslosen Schlägern schutzlos ausgeliefert waren. 20 Verletzte erhoben Anklage und gaben ihre Verletzungen zu Protokoll. Dabei wurden sie noch von den Polizisten unflätig beleidigt.

 


Die Ereignisse von Rodilhan fanden große Aufmerksamkeit in den französischen Medien. Fast überall wurde die beispielslose Brutalität, mit der die Stierkampfbetreiber mit Unterstützung aus dem Publikum gegen friedliche Demonstranten vorgegangen sind, beklagt. Selbst die normalerweise dem Stierkampf freundlich gesinnte Zeitung Midi Libre war höchst empört.  Das französische Fernsehen zeigte Filmaufnahmen von den Gewaltszenen in den Hauptnachrichten, die den Zuschauern den wahren Charakter der von ihrer Regierung ausgezeichneten „Kulturschaffenden“ aufdeckte.

 

 

Brigitte Bardot klagte diese unbarmherzige Gewalt in einem viel beachteten offenen Brief an den französischen Kultusminister an und schrieb “Alles das ist nicht eines Kulturerbes unseres Landes würdig, es ist eine Schande, eine große Schande!“ 
 
Ein umfassende Video- und Foto-Dokumentation der mit Worten kaum zu beschreibenden Ereignisse finden Sie bei SOS-Galgos     http://www.sos-galgos.net/c/stierkampf    auf einer französischen Webseite, welche die schlimmsten Schläger aus den Filmen herausgefiltert und an den Pranger gestellt hat. 
 
An diesem Wochenende trafen sich die Häuptlinge des ritualisierten Stiermords in Bayonne, um über die Lage ihres abscheulichen Schauspiels zu beraten. Sie wiesen lautstark daraufhin, dass der Staat mit der Erklärung des Stierkampfs zum nationalen Kulturerbe auch die Verpflichtung zum physischen Schutz des Spektakels übernommen hat. Weiterhin forderten sie von der Regierung, dass für ihre „Kulturveranstaltungen“ der Mehrwertsteuersatz von 19,6 auf 5% gesenkt wird und dass sie zügig die Aufnahme des Stierkampfs ins Weltkulturerbe-Register der UNESCO beantragt. Dank einer Protestaktion, veranstaltet von der Fondation Brigitte Bardot und der Unabhängigen Ökologischen Partei, wurde in den Medien von diesem Treffen berichtet, doch nicht im Sinne der Veranstalter. 


Verwunderlich ist, dass es in unseren Ländern noch immer Medien gibt, die dem Hinsiechen des Stierkampfs nostalgisch nachtrauern. „Die Zeit“ bedauerte in ihrer vorletzten Ausgabe, dass durch das Verbot der Corrida in Katalonien „Europa kulturell ärmer“ wurde. Wir zitieren weiter: „Es gibt nichts Kultivierteres als den Stierkampf.“ „Man muss sehr viele – vielleicht fünfzig – Kämpfe verfolgen, um den einen, herausragenden zu sehen. Darunter sind hässliche, langweilige oder brutale Prozeduren, bei denen es der Matador erst nach einigen Versuchen vollbringt, das Tier zu töten.“

 

Diesen Artikel   http://www.zeit.de/2011/41/Stierkaempfer   sollten Sie ganz lesen und entsprechend kommentieren.


Am kommenden Dienstag (25.10.) wird um 22:25 Uhr von 3Sat, dem Gemeinschaftssender von ZDF, ORF, SRG und ARD, der Dokumentarfilm von Günter Schwaiger „Arena“ ausgestrahlt. Der Österreicher Schwaiger macht keinen Hehl aus seiner Faszination für den Stierkampf!

 


In der Vorankündigung 3Sat können Sie lesen „Inwiefern sich dieses Verständnis eines traditionellen Rituals mit der Tatsache des vorexerzierten Tötens und Leidens in Verbindung bringen lässt, ist eine heikle Frage und nagt beständig am Gewissen der Stierkampfanhänger.“ Hier können Sie, nachdem Sie sich von der Intention dieses Filmes überzeugt haben, dem Filmemacher ins Gewissen reden: info@3sat.de
 
Anlässlich der Uraufführung des Films protestierte die österreichische Tierrechtsorganisation Respektiere vor dem Filmtheater:
 

http://www.respektiere.at/news700px.php?catid=&newsid=175

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